Dachbegrünung Chance oder Risiko?     Seite 8 von 8
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Wo findet man Rat und tätige Hilfe?

Bevor man aber ans Begrünen denken kann, sollte auf eine fachmännische Beratung oder eine umfassende Ausbildung des eigenen Personals nicht verzichtet werden. Auch Gartenarchitekten verstehen das Handwerk der Dachbegrünung vorzüglich. Nicht nur beim "Grünzeug" wissen sie Bescheid. Ebenso kundig sind sie in Sachen Bauphysik und Baurecht. Zudem wissen diese Fachingenieure, ob es in den Kommunen Förderprogramme gibt.
Das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Fragen bei der Kommunalverwaltung kostet nichts. Die Förderprogramme werden meist als Gemeinderecht gehandhabt.

Auch die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaues und des Dachdeckerhandwerks haben inzwischen meist viel Erfahrung bei der Begrünung von Dächern. Besonders zu empfehlen sind auch die bereits angesprochenen Fachverbände. Dort sind umfangreiche Informationsmaterialien zu bekommen.

Zusammenfassung Die Dachbegrünung entwickelt sich zu einem Standardgewerk. Viele Vorteile im ökologischen und ökonomischen Bereich tragen entscheidend dazu bei. Die Technik hat einen hohen Standard erreicht. Sicherheit bieten die anerkannten Regeln der Technik und Prüfverfahren, die in dieser Intensität und Konsequenz in der Materialprüfung bisher noch nicht bekannt waren.

Am Begrünungsmarkt ist eine große Vielfalt an Materialien und Systemen festzustellen. Mit unterschiedlichsten Systemen und Produkten, kann man langlebige und ökologisch wertvolle Gründächer bauen, pflegen und in ihrer ausgleichenden Funktion erhalten.

Der "extreme Pflanzenstandort Dach" verlangt eine fachkundige und umfassende Planung, Ausführung und Pflege. Dazu sollte auf die Kompetenz von Fachbetrieben zurückgegriffen werden.
Dachbegrünungen lösen syner-
getische Effekte aus. Sie wirken gleichermaßen positiv in ökologischen und ökonomischen Bereichen.



Gründächer eröffnen viele Chancen,
die Risiken sind kalkulierbar.